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Sind Terpene in Frankreich legal? Umfassender Leitfaden zur Rechtskonformität 2026

Inhaltsverzeichnis:

              Überblicküber die französischen Rechtsvorschriften

              Unterschiedzwischen Terpenen und Cannabinoiden

              Erläuterungdes BfArM- und EU-Rahmens

              Kennzeichnungsvorschriftenin Frankreich

              Einfuhrbestimmungenfür Terpene in Frankreich

              Überlegungenzu E-Zigaretten-Produkten

              • Häufige Compliance-Fehler

              Wieman die Vorschriften vollständig einhält

 

 

 

 

Terpene haben in Europa rasch an Beliebtheit gewonnen, insbesondere in den Bereichen Wellness, Kosmetik und CBD-Produkte. Doch eine zentrale Frage bleibt offen: Sind Terpene in Frankreich im Jahr 2026 legal?

Die kurze Antwort: Ja, Terpene sind in Frankreich legal, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ihre Rechtmäßigkeit hängt von der Art ihrer Gewinnung, ihrer Vermarktung und ihrer Verwendung ab.

Was sind Terpene?
Terpene sind natürliche aromatische Verbindungen, die in Pflanzen wie den folgenden vorkommen:
• Cannabis
• Zitrusfrüchte
• Kiefern
• Kräuter (Lavendel, Rosmarin)

Sie finden breite Anwendung in:
• Kosmetika und Parfüms
• Lebensmittelaromen
• Aromatherapieprodukten
• CBD-Produkten

1) Überblick über die französischen Rechtsvorschriften

Das Verständnis des französischen Rechtsrahmens ist für Unternehmen, Investoren und Unternehmer, die auf dem französischen Markt tätig sind oder sich dort niederlassen möchten, von entscheidender Bedeutung. Frankreich verfügt über ein strenges, aber gut strukturiertes Rechtssystem, das sowohl von nationalen Gesetzen als auch von den Vorschriften der Europäischen Union stark geprägt ist.

Das französische Rechtssystem verstehen

In Frankreich gilt das Zivilrechtssystem, was bedeutet, dass die Gesetze kodifiziert und systematisch gegliedert sind.

Wichtigste Regulierungsbehörden in Frankreich:

• Die französische Regierung und das französische Parlament erlassen nationale Gesetze
• Die Europäische Union (EU) legt allgemeine Vorschriften fest
• ANSM (Nationale Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten)
• DGCCRF (Behörde für Verbraucherschutz)

👉 Wichtig:
EU-Vorschriften haben oft Vorrang vor nationalen Gesetzen, weshalb die Einhaltung der Vorschriften auf beiden Ebenen unerlässlich ist.

Wichtigste Regulierungsbereiche in Frankreich im Jahr 2026

1. Regulierung von Unternehmen und Handel

Wer in Frankreich ein Unternehmen gründen oder betreiben möchte, muss folgende Vorschriften beachten:
• Die Eintragung von Unternehmen (RCS – Handels- und Gesellschaftsregister)
• Die steuerrechtlichen Vorschriften (Mehrwertsteuer, Körperschaftssteuer)
• Das Arbeitsrecht (strenger Arbeitnehmerschutz)

2. Rechtslage zu CBD und Cannabis in Frankreich

Frankreich hat in den letzten Jahren seinen Standpunkt zum CBD präzisiert.

Gesetzliche Anforderungen:
• Das CBD muss aus von der EU zugelassenen Hanfsorten stammen
• Der THC-Gehalt muss ≤ 0,3 % betragen
• Die Produkte dürfen keine medizinischen Wirkungen versprechen

Eingeschränkte Tätigkeiten:
• Verkauf von Produkten mit psychoaktiver Wirkung
• Vermarktung von CBD als Arzneimittel oder Behandlungsmittel

3. Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit (EFSA und französische Behörden)

Lebensmittel müssen folgende Vorschriften erfüllen:
• Die Normen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
• Die französischen Gesetze zur Lebensmittelsicherheit (Kontrolle durch die DGCCRF)

Wichtigste Anforderungen:
• Zugelassene Zutaten und Zusatzstoffe
• Korrekte Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
• Einhaltung der Vorschriften für „neuartige Lebensmittel“

⚠️ CBD in Lebensmitteln ist nach wie vor ein rechtlich unklarer Bereich, sofern keine spezielle Genehmigung vorliegt.

4. Kosmetikvorschriften in Frankreich

Frankreich wendet die Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über Kosmetikprodukte an.

Erforderliche Konformität:
• Sicherheitsbewertungen vor dem Inverkehrbringen
• Korrekte Kennzeichnung der Inhaltsstoffe
• Meldung über das CPNP (Meldeportal für Kosmetikprodukte)

Verbotene Praktiken:
• Irreführende Angaben
• Verwendung verbotener Substanzen

5. REACH und die Regulierung chemischer Stoffe

Alle chemischen Stoffe, einschließlich Inhaltsstoffe wie Terpene, fallen unter die Verordnung:

REACH (EU)

Unternehmen müssen:
• Chemikalien registrieren
• eine sichere Verwendung und Handhabung gewährleisten
• Sicherheitsdatenblätter (SDB) bereitstellen

6. Produktkennzeichnung und Verbraucherschutz

Frankreich hat strenge Vorschriften zum Verbraucherschutz.

Wichtige Grundsätze:
• Klare und präzise Kennzeichnung
• Transparenz bei Inhaltsstoffen und Herkunft
• Keine irreführende Werbung

Zuständig:
👉 DGCCRF (Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung)

Compliance-Anforderungen für Unternehmen

Um 2026 in Frankreich legal tätig zu sein, müssen Unternehmen:
sichbeidenzuständigenBehördenregistrieren lassen
diefranzösischenundeuropäischenGesetze einhalten
für einekorrekte Kennzeichnungund Werbung sorgen
Unterlagen zurProduktsicherheit führen
jeglicheunerlaubtengesundheits- odermedizinbezogenenAngaben vermeiden

Häufige Verstöße gegen Compliance-Vorschriften

Viele Unternehmen sehen sich mit rechtlichen Problemen konfrontiert aufgrund von:
• Unkenntnis der europäischen Vorschriften
• Falscher Kennzeichnung
• Unbestätigten gesundheitsbezogenen Angaben
• Nichteinhaltung der THC-Grenzwerte (bei CBD-Produkten)

Warum die französischen Vorschriften streng sind

Frankreich misst folgenden Bereichen große Bedeutung bei:
• Verbraucherschutz
• Schutz der öffentlichen Gesundheit
• Umweltverantwortung

Dies schafft ein stark reguliertes, aber stabiles Geschäftsumfeld.

Zukünftige Entwicklungen im französischen Regulierungsrecht (2026 und darüber hinaus)

In Zukunft sollte Frankreich:
• die Vorschriften für CBD- und Hanfprodukte weiter präzisieren
• die Durchsetzung der Gesetze im Bereich der Digitalwirtschaft und des E-Commerce verstärken
• die Vorschriften in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt weiterentwickeln

2) Unterschied zwischen Terpenen und Cannabinoiden

In der boomenden Cannabis- und Wellnessbranche tauchen zwei Begriffe immer wieder auf: Terpene und Cannabinoide. Obwohl diese beiden Arten von Verbindungen natürlicherweise in Cannabis und anderen Pflanzen vorkommen, erfüllen sie sehr unterschiedliche Funktionen.

Den Unterschied zwischen Terpenen und Cannabinoiden zu verstehen, ist für Verbraucher, Unternehmen und alle, die sich für CBD, Hanf oder pflanzliche Produkte interessieren, von entscheidender Bedeutung.

Was sind Terpene?

Terpene sind aromatische Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen, darunter auch in Cannabis.

Wichtigste Eigenschaften von Terpenen:

• Verantwortlich für Geruch und Geschmack
• Vorkommen in Pflanzen wie:
o Zitrusfrüchte (Limonen)
o Lavendel (Linalool)
o Kiefer (Pinen)
• Verwendung in:
o Aromatherapie
o Kosmetika
o Lebensmittelaromen

Häufige Terpene:

• Myrcen – erdiges, moschusartiges Aroma
• Limonen – Zitrusduft
• Pinen – Kiefernduft

👉 Bei Cannabis beeinflussen Terpene das Aroma und das sensorische Erlebnis, nicht jedoch die „berauschende“ Wirkung.

Was sind Cannabinoide?

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem (ECS) interagieren.

Wichtigste Eigenschaften von Cannabinoiden:

• Beeinflussen Stimmung, Schmerzempfinden, Appetit und Schlaf
• Kommen hauptsächlich in Cannabispflanzen vor
• Umfassen psychoaktive und nicht-psychoaktive Verbindungen

Gängige Cannabinoide:

• THC (Tetrahydrocannabinol) – psychoaktiv, löst ein „High“ aus
• CBD (Cannabidiol) – nicht psychoaktiv, wird häufig zur Förderung des Wohlbefindens eingesetzt
• CBG, CBN – aufstrebende Neben-Cannabinoide

👉 Cannabinoide sind für die biologischen Wirkungen von Cannabis verantwortlich.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Terpenen und Cannabinoiden

Merkmal

Terpene

Cannabinoide

Funktion

Sie verleihen Aroma und Geschmack

wirken auf den Körper ein

Psychoaktiv?

Nein

Bestimmte (z. B. THC)

Anwesenheit

Zahlreiche Pflanzen

Vor allem Cannabis

Rolle im Zusammenhang mit Cannabis

Beeinflusst den Geruch und das Erlebnis

Wirkt sich aus (z. B. Entspannung)

Anwendungen

Parfüms, Lebensmittel, Wellness

Medizinische und therapeutische Anwendung

Wechselwirkungen zwischen Terpenen und Cannabinoiden

Obwohl sie sich unterscheiden, wirken Terpene und Cannabinoide oft synergetisch.

Der Mitläufereffekt

Dieses Konzept legt nahe, dass:
• Terpene die Wirkung von Cannabinoiden verstärken oder verändern können
• Die Kombination der Wirkstoffe zu besseren Ergebnissen führen kann als ihre isolierte Anwendung

Beispiel:
• CBD + Limonen → kann ein belebenderes Gefühl fördern

Rechtliche Unterschiede (wichtig für 2026)

Terpene:

• In Frankreich und in der EU in der Regel zulässig
• Reguliert als:
o Aromastoffe
o Kosmetische Inhaltsstoffe
o Chemikalien (REACH)

Cannabinoide:

• Streng reguliert
• CBD ist legal, wenn:
o aus zugelassenem Hanf gewonnen wurde
o THC ≤ 0,3 %
• THC bleibt in den meisten Fällen illegal

Anwendungen in verschiedenen Branchen

Terpene werden verwendet in:

• Parfüms und Düfte
• Hautpflege und Kosmetik
• Lebensmittel und Getränke
• Aromatherapieprodukte

Cannabinoide werden eingesetzt bei:

• CBD-Öle und -Nahrungsergänzungsmittel
• Medizinisches Cannabis (sofern legal)
• Wellness- und Heilmittel

Warum es wichtig ist, den Unterschied zu verstehen

Den Unterschied zwischen Terpenen und Cannabinoiden zu kennen, ermöglicht:
• den Verbrauchern, die richtigen Produkte auszuwählen
• den Unternehmen, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten
• den Marken, korrekt zu kommunizieren

Gängige Vorurteile

„Terpene sorgen für einen Rausch“
➡️ Falsch – Terpene haben keine psychoaktive Wirkung.

„Cannabinoide und Terpene sind identisch“
➡️ Falsch – Sie haben völlig unterschiedliche chemische Funktionen.

„Nur Cannabis enthält Terpene“
➡️ Falsch – Terpene kommen in vielen Pflanzen vor.

Zukünftige Trends im Jahr 2026

• Steigende Nachfrage nach mit Terpenen angereicherten Produkten
• Wachstum des Marktes für CBD und Minor-Cannabinoide
• Verstärkte Forschung zum Entourage-Effekt

3) Erläuterung des BfArM und des EU-Rechtsrahmens

Sich im europäischen Rechtsrahmen zurechtzufinden, kann komplex sein, insbesondere wenn es um CBD, Cannabis, Arzneimittel und chemische Stoffe geht. Zwei wesentliche Säulen der Rechtskonformität sind das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und der umfassendere Rechtsrahmen der Europäischen Union (EU).

Was ist das BfArM?

Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) ist das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Hauptaufgaben des BfArM:

• Regulierung von Arzneimitteln
• Überwachung von Medizinprodukten
• Verwaltung kontrollierter Substanzen (einschließlich Cannabis für medizinische Zwecke)
• Gewährleistung der Patientensicherheit und der Wirksamkeit von Produkten

👉 Das BfArM spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung von medizinischem Cannabis in Deutschland, was es für europaweit tätige Unternehmen besonders relevant macht.

Was ist der Rechtsrahmen der EU?

Der Rechtsrahmen der Europäischen Union besteht aus einer Reihe von Gesetzen und Verordnungen, die in allen Mitgliedstaaten gelten.

Grundprinzipien:

• Harmonisierung – einheitliche Vorschriften in den EU-Ländern
• Freier Warenverkehr – Produkte dürfen in Verkehr gebracht werden, wenn sie den Vorschriften entsprechen
• Verbraucherschutz und -sicherheit

Wichtigste Regulierungsbehörden der EU:

• Europäische Arzneimittelagentur (EMA)
• Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
• Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

Wie fügt sich das BfArM in den EU-Rahmen ein?

Obwohl das BfArM eine nationale Behörde ist, arbeitet es im Rahmen der europäischen Rechtsvorschriften.

Erläuterung der Beziehung:

• Die EU legt die allgemeinen Vorschriften fest
• Das BfArM wendet diese Vorschriften in Deutschland an und setzt sie um
• Die Auslegung auf nationaler Ebene kann leicht variieren, doch hat das EU-Recht Vorrang

👉 Das bedeutet, dass Unternehmen sowohl die europäischen Rechtsvorschriften als auch die spezifischen Anforderungen des BfArM einhalten müssen.

Das BfArM und der EU-Rahmen für Cannabis und CBD

1. Regulierung von medizinischem Cannabis

Das BfArM ist zuständig für:
• Lizenzen für den Anbau von medizinischem Cannabis
• Die Kontrolle des Vertriebs
• Den Zugang für Patienten (auf ärztliche Verschreibung)

Rolle der EU:
• Kein einheitliches Cannabisgesetz
• Spezifische Regelungen in jedem Mitgliedstaat
• Verpflichtung zur Einhaltung der europäischen Vorschriften in den Bereichen Arzneimittel und Handel

2. CBD-Vorschriften in der EU

CBD unterliegt mehreren europäischen Vorschriften:

• Muss aus zugelassenen Hanfsorten stammen
• THC-Grenzwert: ≤ 0,3 % (allgemeine EU-Norm)
• Darf nicht mit medizinischen Angaben vermarktet werden

Stellungnahme des BfArM:
CBD kann unter folgende Bereiche fallen:
o Das Arzneimittelrecht (bei therapeutischen Angaben)
o Das Lebensmittelrecht (Einstufung als „Neuartiges Lebensmittel“)
o Das Kosmetikrecht

Wichtigste EU-Vorschriften, die die Einhaltung der BfArM-Vorschriften beeinflussen

1. Verordnung über „neuartige Lebensmittel“

• Gilt für CBD, das in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird
• Erfordert eine vorherige Zulassung vor dem Inverkehrbringen
• Gilt in allen EU-Ländern

2. REACH-Verordnung (Chemikalien)

• Bezieht sich auf Stoffe wie Terpene und Extrakte
• Erfordert:
o Registrierung
o Sicherheitsdatenblätter
o Risikobewertung

3. EU-GMP (Gute Herstellungspraxis – GMP)

• Obligatorisch für:
o Arzneimittel
o Medizinisches Cannabis

Garantien:
• Produktqualität
• Sicherheit
• Beständigkeit

4. Europäische Kosmetikverordnung

• Gilt für Kosmetikprodukte, die CBD oder Hanf enthalten
• Erfordert:
o Sicherheitsbewertungen
o Die Konformität der Inhaltsstoffe
o Eine angemessene Kennzeichnung

Compliance-Anforderungen für Unternehmen

Um die Vorschriften des BfArM und der EU im Jahr 2026 zu erfüllen, müssen Unternehmen:
die Produktklassifizierung (Lebensmittel,Kosmetik, Arzneimittel) korrektbestimmen
dieeuropäischenNormen (EMA, EFSA, ECHA) einhalten
diespezifischendeutschen Anforderungen über das BfArM befolgen
unzulässigemedizinischeAngaben vermeiden
einelückenloseDokumentation undRückverfolgbarkeit gewährleisten

Häufige regulatorische Herausforderungen

Unternehmen stehen häufig vor folgenden Herausforderungen:
• Die richtige Einstufung von Produkten
• Die Erlangung einer „Novel Food“-Zulassung für CBD
• Die Einhaltung der GMP-Standards
• Das Verständnis der Unterschiede zwischen europäischen und nationalen Rechtsvorschriften

Warum das BfArM in Europa wichtig ist

Deutschland ist der größte Markt in der EU, und das BfArM ist eine der einflussreichsten Zulassungsbehörden.

👉 Die Konformität mit den BfArM-Vorgaben dient oft als Maßstab für den Zugang zu anderen europäischen Märkten.

Zukunftsaussichten (2026 und darüber hinaus)

• Klarstellung der Einstufung von CBD
• Ausbau der Programme für medizinisches Cannabis
• Verschärfung der Kontrollen von Werbeaussagen und Kennzeichnungen
• Verstärkte Harmonisierung zwischen den EU-Mitgliedstaaten

4) Kennzeichnungsvorschriften in Frankreich

Das Verständnis der Kennzeichnungsvorschriften in Frankreich ist für jedes Unternehmen, das Produkte auf dem französischen Markt vertreibt, von entscheidender Bedeutung. Frankreich wendet strenge Kennzeichnungsvorschriften an, um die Verbraucher zu schützen, Transparenz zu gewährleisten und die Produktsicherheit zu garantieren.

Ganz gleich, ob Sie Lebensmittel, Kosmetika, CBD oder Chemikalien verkaufen – die Einhaltung der französischen und europäischen Kennzeichnungsvorschriften ist ab 2026 verpflichtend.

Warum die Einhaltung der Kennzeichnungsvorschriften in Frankreich wichtig ist

Frankreich misst dem Verbraucherschutz und der Produkttransparenz große Bedeutung bei und hat die Kennzeichnung zu einer wesentlichen gesetzlichen Vorschrift gemacht.

Hauptziele:

• Klare Produktinformationen bereitstellen
• Die Verbrauchersicherheit gewährleisten
• Irreführende Angaben vermeiden
• Die Rückverfolgbarkeit sicherstellen

👉 Die Nichteinhaltung kann zu Geldstrafen, Produktrückrufen oder Vermarktungsverboten führen.

Allgemeine Kennzeichnungsvorschriften in Frankreich

Alle in Frankreich verkauften Produkte müssen grundlegende Kennzeichnungsvorschriften erfüllen.

Erforderliche Angaben:

• Produktname
• Kontaktdaten des Herstellers oder Importeurs
• Herkunftsland (falls zutreffend)
• Chargen- oder Seriennummer
• Gebrauchsanweisung
• Sicherheitshinweise (falls erforderlich)

Sprachliche Anforderungen:

👉 Die Beschriftungen müssen auf Französisch sein, auch wenn andere Sprachen ebenfalls vorkommen.

Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel in Frankreich

Lebensmittel müssen der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 entsprechen.

Erforderliche Angaben:

• Zutatenliste (in absteigender Reihenfolge)
• Informationen zu Allergenen (deutlich hervorgehoben)
• Nährwertangaben (pro 100 g/ml)
• Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)
• Lagerbedingungen

Zusätzliche Regeln:

• Keine irreführenden gesundheitsbezogenen Angaben
• Eindeutige Kennzeichnung gentechnisch veränderter Zutaten (falls zutreffend)

Kennzeichnungsvorschriften für Kosmetika in Frankreich

Kosmetika fallen unter die Verordnung (EG) Nr. 1223/2009.

Erforderliche Angaben:

• Produktfunktion (z. B. Feuchtigkeitscreme, Reinigungsmittel)
• Vollständige Liste der Inhaltsstoffe (INCI-Format)
• Haltbarkeitsdauer oder PAO (Haltbarkeitsdauer nach dem Öffnen)
• Verantwortliche Person (mit Sitz in der EU)
• Anwendungshinweise

Einschränkungen:

• Keine falschen oder übertriebenen Behauptungen
• Darf keine medizinischen Vorteile suggerieren

Kennzeichnung von CBD-Produkten in Frankreich

Die Kennzeichnung von CBD unterliegt aufgrund seines Zusammenhangs mit Cannabis strengen Vorschriften.

Anforderungen:

• THC-Gehalt ≤ 0,3 %
• Angabe der Herkunft des Hanfs
• Keine medizinischen oder therapeutischen Angaben
• Deutliche Angabe der Produktkategorie (Kosmetik, Aromatherapie usw.)

Wichtig:
⚠️ Eine fehlerhafte Kennzeichnung von CBD-Produkten kann rechtliche Sanktionen oder die Beschlagnahmung der Produkte nach sich ziehen.

Kennzeichnung von Chemikalien und Terpenen (REACH & CLP)

Chemikalien, einschließlich Terpene, müssen folgende Vorschriften erfüllen:
• Die REACH-Verordnung
• Die CLP-Verordnung (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung)

Erforderliche Elemente:

• Gefahrenpiktogramme (falls zutreffend)
• Sicherheitshinweise
• Verfügbarkeit von Sicherheitsdatenblättern (SDB)
• Korrekte Kennzeichnung chemischer Stoffe

Umweltkennzeichnung und Verpackung

Frankreich schreibt im Rahmen des AGEC-Gesetzes (Gesetz gegen Verschwendung) strenge Umweltvorschriften vor.

Anforderungen:

• Recyclinghinweise
• Triman-Logo (obligatorisch für recycelbare Produkte)
• Materialkennzeichnung

Häufige Fehler bei der Kennzeichnung, die es zu vermeiden gilt

Unternehmen haben häufig Probleme mit der Einhaltung von Vorschriften aufgrund von:
• Fehlender Übersetzung ins Französische
• Falscher Zutatenliste
• Irreführender Werbeaussagen
• Fehlender Sicherheitshinweise
• Falscher Angabe des THC-Gehalts (bei CBD-Produkten)

Checkliste zur Einhaltung der Vorschriften für 2026

Um die Kennzeichnungsvorschriften in Frankreich einzuhalten, stellen Sie bitte sicher, dass:
die EtikettenaufFranzösischverfasstsind
alle vorgeschriebenen Angabenenthaltensind
dieAngabenkorrekt undüberprüfbarsind
die für diejeweiligeProduktkategorie geltendenVorschrifteneingehaltenwerden
die Umweltanforderungenerfülltsind
die entsprechenden Unterlagen vorliegen (z. B. Sicherheitsdatenblätter,Sicherheitsberichte)

Aufsichtsbehörden in Frankreich

Die Einhaltung der Kennzeichnungsvorschriften wird überwacht durch:
• DGCCRF – Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung
• ANSM – Überwachung von Gesundheitsprodukten
• Zollbehörden – Einhaltung der Vorschriften bei der Einfuhr

Zukünftige Entwicklungen bei den Kennzeichnungsvorschriften in Frankreich

Ab 2026 und darüber hinaus ist mit Folgendem zu rechnen:
• Strengere Vorschriften zur digitalen Transparenz von Produkten
• Verstärkte Aufmerksamkeit für Umweltkennzeichnungen und Nachhaltigkeit
• Verschärfte Kontrollen von Werbeaussagen zu CBD und Wellnessprodukten

5) Einfuhrbestimmungen für Terpene in Frankreich

Da die Nachfrage nach Terpenen in Frankreich und Europa weiter steigt, sind viele Unternehmen bestrebt, Terpenprodukte für den Einsatz in Kosmetika, Lebensmittelaromen, der Aromatherapie und CBD-Formulierungen zu importieren.

Es ist jedoch unerlässlich, die Einfuhrbestimmungen für Terpene in Frankreich zu kennen, um Verzögerungen, Strafen oder die Zurückweisung der Produkte durch den Zoll zu vermeiden.

Sind Terpene bei der Einfuhr nach Frankreich legal?

Ja – vorbehaltlich der Einhaltung der Vorschriften

Terpene dürfen legal nach Frankreich eingeführt werden, sofern sie:
• keine kontrollierten Substanzen sind
• keine illegalen THC-Werte enthalten
• den EU-Vorschriften (REACH, CLP usw.) entsprechen
• für legale Zwecke bestimmt sind (Kosmetika, Lebensmittelaromen, industrielle Verwendung)

👉 Der entscheidende Faktor ist die Klassifizierung und Verwendung von Terpenen.

Behörden, die den Import von Terpenen regeln

Mehrere Behörden überwachen die Einfuhr von Terpenen nach Frankreich:
• Französischer Zoll – Einfuhrkontrollen und Inspektionen
• DGCCRF – Verbraucherschutz und Konformität der Kennzeichnung
• ECHA (Europäische Chemikalienagentur) – REACH-Konformität
• EFSA – Zulassungen im Zusammenhang mit Lebensmitteln

REACH-Konformität für Terpene

Was ist REACH?

REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) ist die wichtigste europäische Verordnung für chemische Stoffe, einschließlich Terpene.

Einfuhrvorschriften gemäß REACH:

• Registrierung von Stoffen (bei Einfuhren von ≥ 1 Tonne/Jahr)
• Sicherheitsdatenblatt (SDB) vorgeschrieben
• Gefahren- und Risikobewertung
• Korrekte Einstufung der chemischen Eigenschaften

⚠️ Die Nichteinhaltung der REACH-Verordnung kann zu Einfuhrverboten oder Geldstrafen führen.

CLP-Verordnung (Kennzeichnung und Verpackung)

Gemäß der CLP-Verordnung müssen importierte Terpene folgende Angaben enthalten:
• Gefahrenpiktogramme (falls zutreffend)
• Warnhinweise (z. B. „Achtung“, „Gefahr“)
• Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen
• Entsprechende Verpackungsvorschriften

👉 Dies gewährleistet eine sichere Handhabung entlang der gesamten Lieferkette.

Zollvorschriften für die Einfuhr von Terpenen

Wenn Sie Terpene nach Frankreich einführen, müssen Sie Folgendes vorlegen:

Wichtige Dokumente:

• Handelsrechnung
• Packliste
• Analysezertifikat (COA)
• Sicherheitsdatenblatt (SDB)
• Seefrachtbrief oder Luftfrachtbrief

Zolltarifnummer:

• Verwendung des korrekten HS-Codes (Harmonisiertes System)
• Eine falsche Einstufung kann zu Verzögerungen oder Strafen führen

Beschränkungen in Bezug auf THC und Cannabis

Wenn die Terpene aus Cannabis oder Hanf gewonnen werden:

Rechtliche Hinweise:

• Müssen aus von der EU zugelassenen Hanfsorten stammen
• THC-Gehalt ≤ 0,3 %
• Dürfen nicht mit illegalen Cannabisprodukten in Verbindung stehen

Wichtig:
⚠️ Jede nicht konforme THC-Spur kann zur Beschlagnahmung der Produkte durch den Zoll führen.

Einfuhrbestimmungen je nach Verwendungszweck des Produkts

1. Terpene für Kosmetika

• Müssen der europäischen Kosmetikverordnung entsprechen
• Eine Sicherheitsbewertung der Inhaltsstoffe ist erforderlich
• Dürfen keine verbotenen Stoffe enthalten

2. Terpene für Lebensmittelzwecke

• Müssen als Lebensmittelaromen zugelassen sein
• Müssen den EFSA-Standards entsprechen
• Erfordern unter Umständen eine „Novel-Food“-Zulassung

3. Terpene für industrielle oder aromatische Zwecke

• Vereinfachtes Konformitätsverfahren
• Nach wie vor den REACH- und CLP-Vorschriften unterworfen

Kennzeichnungsvorschriften für importierte Terpene

Importierte Terpenprodukte müssen Folgendes enthalten:
• Eine Kennzeichnung in französischer Sprache
• Die Produktbezeichnung
• Sicherheitshinweise (falls erforderlich)
• Den Verwendungszweck (z. B. Aromaprodukt, Kosmetikum, Lebensmittelqualität)

👉 Die Etiketten müssen klar, präzise und nicht irreführend sein.

Häufige Herausforderungen beim Import

Unternehmen sehen sich häufig mit folgenden Schwierigkeiten konfrontiert:
• Unvollständige Dokumentation
• Nichtkonformität mit der REACH-Registrierung
• Falsche THC-Zertifizierung
• Falsche Kennzeichnung oder fehlende Übersetzung ins Französische

Checkliste zur Einhaltung der Vorschriften für 2026

Bevor Sie Terpene nach Frankreich importieren, stellen Sie bitte sicher:
Überdie REACH-Registrierung(falls erforderlich)
Über eingültiges Sicherheitsdatenblatt
Über die Einhaltung des THC-Grenzwerts ( 0,3 %)
Über einekorrekte Einstufung des HS-Codes
ÜbervollständigeZolldokumente
Über eineangemessene KennzeichnunginfranzösischerSprache
Über eineklare Klassifizierung derProduktverwendung

Sanktionen bei Nichteinhaltung

Die Nichteinhaltung der Einfuhrbestimmungen kann folgende Konsequenzen haben:
• Beschlagnahme der Waren durch den Zoll
• Geldstrafen
• Einfuhrverbote
• Rechtliche Schritte

Zukünftige Trends bei den Terpenimporten (2026 und darüber hinaus)

• Verschärfte Kontrollen bei CBD-Importen
• Gesteigerte Nachfrage nach Rückverfolgbarkeit und Transparenz
• Verstärkter Fokus auf Nachhaltigkeit und Herkunft der Produkte

6) Überlegungen zu E-Zigaretten-Produkten

Die E-Zigaretten-Branche wächst auch im Jahr 2026 weiterhin rasant, doch gleichzeitig nehmen auch die regulatorischen Auflagen, Sicherheitsbedenken und Compliance-Anforderungen zu. Ganz gleich, ob Sie Hersteller, Importeur oder Händler sind: Um legal zu agieren und das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen, ist es unerlässlich, die Anforderungen an E-Zigaretten-Produkte zu verstehen.

Von Sicherheitsvorschriften für Inhaltsstoffe über Kennzeichnungsvorschriften bis hin zu europäischen Vorschriften und Marktbeschränkungen – dieser Leitfaden deckt alles ab, was Sie über die Einhaltung von Vorschriften und bewährte Praktiken bei E-Zigaretten-Produkten wissen müssen.

Was sind E-Zigaretten-Produkte?

E-Zigaretten sind Geräte, die Flüssigkeiten (E-Liquids) erhitzen, um einen Dampf zu erzeugen, der inhaliert wird.

Gängige Komponenten:

• E-Liquid (Dampf-Flüssigkeit)
• Heizelement (Widerstand)
• Akku
• Kartusche oder Tank

Arten von E-Zigaretten-Produkten:

• E-Zigaretten mit Nikotin
• E-Zigaretten mit CBD
• E-Zigaretten mit Terpenen
• Einweg-E-Zigaretten

Wichtigste Überlegungen zu E-Zigaretten-Produkten im Jahr 2026

1. Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (EU und Frankreich)

E-Zigaretten-Produkte unterliegen strengen Vorschriften gemäß der Europäischen Richtlinie über Tabakerzeugnisse (TPD).

Wichtigste Anforderungen:

• Nikotingehalt: ≤ 20 mg/ml
• Tankvolumen: max. 2 ml
• Kindersichere Verpackungen
• Meldepflicht für das Produkt vor dem Inverkehrbringen

👉 In Frankreich wird die Vorschrift durch die DGCCRF und die Gesundheitsbehörden streng durchgesetzt.

2. Sicherheit der Inhaltsstoffe

Einer der wichtigsten Aspekte betrifft die Zusammensetzung der E-Liquids.

Zulässige Zutaten:

• Propylenglykol (PG)
• Pflanzliches Glycerin (VG)
• Aromen in Lebensmittelqualität

Risikobehaftete oder verbotene Stoffe:

• Vitamin-E-Acetat (mit Gesundheitsrisiken verbunden)
• Nicht zugelassene Zusatzstoffe
• Schadstoffe (Schwermetalle, Pestizide)

⚠️ Alle Inhaltsstoffe müssen den EU-Sicherheitsstandards entsprechen.

3. Überlegungen zu CBD- und Terpen-E-Zigaretten

Vape-Produkte mit CBD und Terpenen befinden sich in einem rechtlichen Graubereich.

Wichtige Regeln:

• CBD muss den THC-Grenzwert (≤ 0,3 %) einhalten
• Es sind keine medizinischen Angaben zulässig
• Darf nicht als Arzneimittel oder Behandlung vermarktet werden

Besondere Überlegungen zu Terpenen:

• Müssen beim Einatmen unbedenklich sein
• Erfordern toxikologische Daten
• Müssen den REACH-Vorschriften entsprechen

Kennzeichnungsvorschriften für E-Zigaretten

Eine korrekte Kennzeichnung ist für einen rechtmäßigen Verkauf vorgeschrieben.

Erforderliche Angaben:

• Nikotingehalt (falls zutreffend)
• Liste der Inhaltsstoffe
• Gesundheitswarnungen
• Kontaktdaten des Herstellers/Importeurs
• Chargennummer

Sprachregel:

👉 Die Etiketten müssen für in Frankreich verkaufte Produkte auf Französisch sein.

Verpackungs- und Sicherheitsvorschriften

Wesentliche Anforderungen:

• Kindersichere Verschlüsse
• Originalitätssiegel
• Auslaufsichere Behälter

Umweltaspekte:

• Einhaltung der europäischen Abfall- und Recyclinggesetze
• Anweisungen zum Recycling von Batterien

Einschränkungen im Marketing

Für E-Zigaretten-Produkte gelten strenge Werbebeschränkungen.

Verboten:

• Ausrichtung auf Minderjährige
• Gesundheits- oder therapeutische Behauptungen
• Irreführende Versprechungen

Zugelassen:

• Informationsinhalt
• Technische Produktspezifikationen

Qualitätskontrolle und Tests

Um Sicherheit und Konformität zu gewährleisten, müssen die Produkte folgenden Prüfungen unterzogen werden:
• Laboranalysen (COA)
• Schwermetalltests
• Mikrobiologische Tests
• Stabilitätstests

👉 Tests durch unabhängige Dritte stärken das Vertrauen der Verbraucher und bieten Rechtssicherheit.

Überlegungen zu Import und Vertrieb

Beim Import von E-Zigaretten-Produkten nach Frankreich:
• Obligatorische Einhaltung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD)
• Erforderliche Zolldokumente
• Vorabmeldung des Produkts vor dem Inverkehrbringen

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

Viele Unternehmen scheitern aufgrund folgender Gründe:
• Nicht konforme Nikotingehalte
• Fehlende Produktmeldung
• Verwendung unsicherer Inhaltsstoffe
• Irreführende Kennzeichnung
• Nichteinhaltung der spezifischen CBD-Vorschriften

Checkliste zur Einhaltung der Vorschriften für 2026

Bevor Sie E-Zigarettenprodukte in Verkehr bringen, stellen Sie sicher:
Die EU-TPD-Richtlinieeinzuhalten
ZugelasseneundgeprüfteInhaltsstoffezu verwenden
Die THC-Grenzwerte einzuhalten (für CBD-Vapes)
Übereine konforme Kennzeichnunginfranzösischer Sprachezu verfügen
Einekindersichere Verpackungzu verwenden
Die vorgeschriebene Produktmeldungvorgenommenzu haben
ÜbergeprüfteLaborberichte (COA) zu verfügen

7) Häufige Verstöße gegen Compliance-Vorschriften

In dem stark regulierten Umfeld von heute müssen sich Unternehmen in Branchen wie CBD, Kosmetik, Lebensmittel, Chemikalien und E-Zigaretten durch komplexe Vorschriften navigieren. Dennoch unterlaufen vielen Unternehmen weiterhin häufige Compliance-Fehler, die zu Geldstrafen, Produktverboten oder Gerichtsverfahren führen können.

Warum Compliance wichtiger denn je ist

Die Aufsichtsbehörden in Europa, darunter auch in Frankreich, verschärfen ihre Kontrollen, um Folgendes zu gewährleisten:
• Verbrauchersicherheit
• Produkttransparenz
• Faire Geschäftspraktiken

👉 Selbst kleine Verstöße gegen Compliance-Vorschriften können erhebliche finanzielle und rufschädigende Folgen haben.

Die häufigsten Compliance-Fehler im Jahr 2026

1. Falsche Einstufung der Produkte

Einer der häufigsten Fehler ist die falsche Einstufung von Produkten.

Beispiele:
• Verkauf von CBD als Nahrungsergänzungsmittel ohne „Novel Food“-Zulassung
• Vermarktung eines Kosmetikprodukts als Arzneimittel
• Kennzeichnung von Terpenen als Verzehrwaren ohne entsprechende Zulassung

👉 Warum das wichtig ist:
Jede Branche (Lebensmittel, Kosmetik, Chemie, Pharmazie) unterliegt unterschiedlichen Vorschriften.

2. Nicht vorschriftsmäßige Kennzeichnung

Fehler bei der Etikettierung gehören zu den häufigsten Problemen.

Häufige Probleme:
• Fehlende Kennzeichnung auf Französisch
• Unvollständige Zutatenliste
• Fehlende Sicherheitshinweise
• Falsche Angabe des THC-Gehalts (bei CBD-Produkten)

👉 Ergebnis: Rücknahme der Waren oder Zurückhaltung durch den Zoll.

3. Nicht zugelassene gesundheitsbezogene Angaben

Manche Unternehmen versuchen, ihren Umsatz mit medizinischen Angaben zu steigern.

Beispiele:
• „Dieses CBD-Produkt hilft bei Angstzuständen“
• „Dieser Vaporizer lindert Schmerzen“

⚠️ Diese Behauptungen könnten dazu führen, dass das Produkt als Arzneimittel eingestuft wird, was wesentlich strengere Vorschriften nach sich ziehen würde.

4. Die europäischen Vorschriften ignorieren

Manche Unternehmen konzentrieren sich ausschließlich auf die lokalen Gesetze.

Häufig ignorierte Vorschriften:
• REACH (Chemikalien)
• CLP (Kennzeichnung und Sicherheit)
• Europäische Kosmetikverordnung
• „Novel Food“-Verordnung

👉 Die Einhaltung der Vorschriften muss sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene gewährleistet sein.

5. Unvollständige Unterlagen

Eine angemessene Dokumentation ist unerlässlich.

Häufig fehlende Dokumente:
• Sicherheitsdatenblätter (SDB)
• Analysezertifikate (COA)
• Produktsicherheitsberichte
• Import-/Exportdokumente

👉 Ohne diese Unterlagen können die Produkte beim Zoll zurückgehalten oder vom Markt genommen werden.

6. Nichteinhaltung der THC-Grenzwerte (CBD-Produkte)

CBD-Produkte müssen strenge Grenzwerte einhalten.

Häufige Fehler:
• Überschreitung des THC-Grenzwerts von 0,3 %
• Fehlen von Laboranalysen
• Fehlender Nachweis der Herkunft des Hanfs

⚠️ Dies kann zur Beschlagnahmung der Waren und zu Strafen führen.

7. Mangelhafte Qualitätskontrolle und unzureichende Tests

Qualitätsprüfungen zu vernachlässigen, stellt ein großes Risiko dar.

Probleme:
• Verunreinigte Inhaltsstoffe
• Uneinheitliche Produktqualität
• Fehlen unabhängiger Tests

👉 Dies hat Auswirkungen sowohl auf die Einhaltung der Vorschriften als auch auf die Verbrauchersicherheit.

8. Irreführende Marketingpraktiken

Marketing kann leicht die gesetzlichen Grenzen überschreiten.

Beispiel:
• Minderjährige als Zielgruppe ansprechen (insbesondere bei E-Zigaretten)
• Die Vorteile der Produkte übertreiben
• Die Produkte mit illegalen Substanzen in Verbindung bringen

👉 Die Behörden überwachen Werbeaussagen genau.

9. Fehlende Registrierung oder Meldung von Produkten

Für bestimmte Produkte ist eine Vorabanmeldung erforderlich.

Beispiele:
• E-Zigarettenprodukte (TPD-Meldung)
• Kosmetika über das CPNP-Portal
• REACH-pflichtige Chemikalien

👉 Die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung führt dazu, dass die Produkte nicht legal verkauft werden dürfen.

10. Verstöße gegen Einfuhr- und Zollvorschriften

Die Einfuhr nach Frankreich und in die EU unterliegt strengen Vorschriften.

Häufige Fehler:
• Falscher HS-Code
• Unvollständige Zolldokumente
• Nicht konforme Zutaten

👉 Folgen: Verspätungen, Bußgelder oder Beschlagnahmung der Waren.

Compliance-Risiken nach Branchen

CBD und Terpene:
• THC-Grenzwerte
• Falsche Einstufung
• Fehlende Analysen

Kosmetik:
• Inhaltsstoffbeschränkungen
• Falsche Kennzeichnung (INCI-Format)

Lebensmittel:
• Zulassung als „neues Lebensmittel“
• Kennzeichnung von Allergenen

E-Zigaretten-Produkte:
• TPD-Konformität
• Nikotingrenzwerte
• Kindersichere Verpackung

So vermeiden Sie Compliance-Verstöße

Bewährte Verfahren:

Die Einstufung Ihrer Produkte verstehen
Europäischeund lokaleVorschrifteneinhalten
Für korrekte KennzeichnungenundAngabensorgen
EinelückenloseDokumentation führen
RegelmäßigeTests durchführen
Die Entwicklungen im Rechtsrahmen verfolgen

Checkliste zur Einhaltung der Vorschriften für 2026

Bevor Sie Produkte auf den Markt bringen oder verkaufen, überprüfen Sie Folgendes:
KorrekterechtlicheEinstufung
KennzeichnunggemäßfranzösischenundeuropäischenNormen
Einhaltung der THC-Grenzwerte (falls zutreffend)
Erforderliche Registrierungenvorgenommen
Vollständigeund zugängliche Dokumentation
KonformeMarketingaussagen

Folgen der Nichteinhaltung

Die Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften kann folgende Folgen haben:
• Hohe Geldstrafen
• Produktrückrufe
• Ein- und Ausfuhrverbote
• Gerichtsverfahren
• Rufschädigung der Marke

Zukünftige Trends im Bereich Compliance

Für das Jahr 2026 und darüber hinaus ist Folgendes zu erwarten:
• Verschärfte Kontrollen von CBD und E-Zigarettenprodukten
• Höhere Anforderungen an die Transparenz für Verbraucher
• Ausweitung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorschriften
• Verstärkte Überwachung von Marketingaussagen im Internet

8) Wie man die Vorschriften vollständig einhält

Auf den stark regulierten Märkten von heute, insbesondere in Branchen wie CBD, Kosmetik, Lebensmittel, Chemikalien und E-Zigaretten, ist das Wissen darüber, wie man die Vorschriften lückenlos einhält, für den Erfolg eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung.

Angesichts der strengen Gesetze in Frankreich und in der Europäischen Union müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie alle gesetzlichen, sicherheitstechnischen und kennzeichnungsrechtlichen Anforderungen erfüllen, um Geldstrafen, Produktverbote oder Reputationsschäden zu vermeiden.

Warum vollständige Compliance wichtig ist

Die Einhaltung von Vorschriften bedeutet nicht nur, Regeln zu befolgen, sondern wirkt sich auch direkt auf Ihr Geschäft aus.

Wichtigste Vorteile:

• Vermeidung rechtlicher und finanzieller Sanktionen
• Gewährleistung der Produktsicherheit und des Verbrauchervertrauens
• Erleichterung von Import- und Exportvorgängen
• Schutz des Rufs Ihrer Marke

👉 Auf regulierten Märkten wie dem französischen stellt die Einhaltung der Vorschriften einen Wettbewerbsvorteil dar.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So bleiben Sie vollständig konform

1. Die Produktklassifizierung verstehen

Der erste Schritt besteht darin, die Kategorie Ihres Produkts zu ermitteln.

Häufige Kategorien:

• Lebensmittel
• Kosmetika
• CBD-Produkte
• Chemikalien (z. B. Terpene)
• E-Zigaretten-Produkte

👉 Jede Kategorie unterliegt anderen Regeln, daher ist eine korrekte Einordnung unerlässlich.

2. Die europäischen und französischen Vorschriften einhalten

Unternehmen müssen folgende Vorschriften einhalten:
• EU-Vorschriften (REACH, EFSA, EMA, TPD)
• Französische nationale Gesetze (Durchsetzung durch die DGCCRF)

Wichtigste Vorschriften:

• REACH – Chemikaliensicherheit
• CLP – Einstufung und Kennzeichnung
• EU-Kosmetikverordnung
• „Novel Food“-Verordnung
• TPD (für E-Zigaretten)

3. Eine vorschriftsmäßige Kennzeichnung sicherstellen

Eine genaue Kennzeichnung ist eine grundlegende Anforderung.

Checkliste für die Kennzeichnung:

• Produktname und Beschreibung
• Liste der Inhaltsstoffe
• Sicherheitshinweise
• Kontaktdaten des Herstellers/Importeurs
• Chargennummer

👉 In Frankreich müssen Etiketten auf Französisch verfasst sein.

4. Eine vollständige Dokumentation führen

Die Dokumentation ist für den Nachweis der Konformität unerlässlich.

Erforderliche Unterlagen:

• Sicherheitsdatenblätter (SDB)
• Analysezertifikate (COA)
• Produktsicherheitsberichte
• Import-/Exportdokumente

👉 Die Behörden können diese jederzeit anfordern.

5. Die Konformität der Zutaten überprüfen

Stellen Sie sicher, dass alle Inhaltsstoffe:
• gemäß den EU-Vorschriften zugelassen sind
• frei von verbotenen Stoffen sind
• für den vorgesehenen Verwendungszweck unbedenklich sind

Zu beachten:

• THC-Grenzwert für CBD-Produkte (≤ 0,3 %)
• Zugelassene Zusatzstoffe für Lebensmittel
• Unbedenkliche Konzentrationen in Kosmetika

6. Produkttests durchführen

Die Tests gewährleisten Sicherheit und Qualität.

Empfohlene Untersuchungen:

• Unabhängige Laboranalysen
• Schadstoffanalysen
• Haltbarkeitstests
• Mikrobiologische Tests

👉 Tests verringern Risiken und stärken das Vertrauen der Verbraucher.

7. Unbefugte Behauptungen vermeiden

Das Marketing muss den Vorschriften entsprechen.

Zu vermeiden:

• Medizinische oder therapeutische Behauptungen
• Irreführende Informationen
• Übertreibung der Vorteile

👉 Die Angaben können die rechtliche Einstufung des Produkts beeinflussen.

8. Registrierungen und Meldungen vornehmen

Für bestimmte Produkte ist eine Vorabanmeldung erforderlich.

Beispiele:

• Kosmetika → CPNP-Meldung
• E-Zigarettenprodukte → TPD-Meldung
• Chemikalien → REACH-Registrierung

9. Sich über gesetzliche Änderungen auf dem Laufenden halten

Die Vorschriften ändern sich häufig, insbesondere in den Bereichen CBD und E-Zigaretten.

So bleiben Sie auf dem Laufenden:

• Die europäischen Behörden (EFSA, EMA, ECHA) verfolgen
• Die französischen Behörden (DGCCRF) überwachen
• Mit Compliance-Experten zusammenarbeiten

10. Interne Compliance-Systeme einrichten

Durch die Einrichtung eines internen Systems kann eine kontinuierliche Einhaltung der Vorschriften gewährleistet werden.

Bewährte Verfahren:

• Regelmäßige Audits
• Mitarbeiterschulungen
• Standardarbeitsanweisungen (SOP)
• Risikobewertungen

Compliance-Hinweise nach Branche

CBD und Terpene:
• Überwachung des THC-Gehalts:
• Sicherstellung einer vorschriftsmäßigen Herkunft:
• Vermeidung von Vorwürfen wegen unbefugter Einnahme

Kosmetik:
• Verwendung der INCI-Bezeichnungen
• Durchführung von Sicherheitsbewertungen

Lebensmittel:
• Die Vorschriften für „Novel Food“ einhalten
• Allergene kennzeichnen

E-Zigaretten-Produkte:
• Die TPD-Richtlinie einhalten:
• Kindersichere Verpackungen verwenden

Häufige Herausforderungen bei der Einhaltung von Vorschriften

Unternehmen stehen häufig vor Schwierigkeiten in folgenden Bereichen:
• Sich ändernde Vorschriften
• Die Komplexität des europäischen Rechtsrahmens
• Eine fehlerhafte Produktklassifizierung
• Unvollständige Dokumentation

👉 Mit einem proaktiven Ansatz lassen sich diese Probleme vermeiden.

Checkliste zur Einhaltung der Vorschriften für 2026

Um die Vorschriften vollständig einzuhalten, stellen Sie Folgendes sicher:
Einekorrekte Einstufung der Produkte
Die Einhaltung derfranzösischenundeuropäischenGesetze
Einegenaue KennzeichnungaufFranzösisch
EinevollständigeDokumentation (Sicherheitsdatenblätter, Analysezertifikate, Berichte)
DieKonformität derInhaltsstoffe
GeeigneteProdukttests
Das FehlenirreführenderAngaben
DieDurchführungder erforderlichen Registrierungen

Folgen der Nichteinhaltung

Die Nichteinhaltung der Anforderungen kann folgende Folgen haben:
• Geldstrafen und rechtliche Sanktionen
• Produktrückrufe
• Ein- und Ausfuhrbeschränkungen
• Rufschädigung der Marke

Zukünftige Trends im Bereich Compliance (2026 und darüber hinaus)

• Verschärfte Kontrollen bei CBD- und E-Zigaretten-Produkten
• Stärkere Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Umweltkennzeichnung
• Größere Transparenz hinsichtlich der Herkunft der Produkte und der Werbeaussagen
• Ausbau der Anforderungen an die digitale Konformität

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